Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bundes der Deutschen Katholischen Jugend) hat die Evangelische Jugend am 25. und 26. Mai eine Kleidertauschbörse veranstaltet.

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des BDKJ und seiner Verbände. Vom 23. – 26. Mai wurden dabei in 72 Stunden in ganz Deutschland 3400 Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Dieses Motto war der Ausgangspunkt aller Aktivitäten rund um die Aktion im Jahr 2019.

Die Evangelische Jugendvertretung Weilburg hat sich bei ihrer Vollversammlung im März mit dieser Aktion beschäftigt und beschlossen, sich mit einem Projekt daran zu beteiligen. Es wurden viele Ideen rund um Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Digitalisierung und Gemeinschaft gesammelt. „Gewonnen“ hat schließlich die Idee, eine Kleidertauschbörse zu veranstalten.

Dies wurde am 25. Mai in Weilburg und am 26. Mai in Wirbelau umgesetzt. Ziel war es, zum Nachdenken und zum Handeln anzuregen: Ist es wirklich notwendig, Klamotten, die nicht mehr gefallen oder passen, wegzuwerfen? Muss man sich immer neue Klamotten kaufen oder sind nicht auch bereits getragene Kleidungsstücke es wert, weiter getragen zu werden? Die Evangelische Jugend wollte mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und dem Konsumrausch etwas entgegen setzen.

So haben sich auch die 13 Ehrenamtlichen sehr gefreut, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters kamen, um ihre Klamotten zu tauschen. Nach dem Anprobieren und Tauschen blieben die meisten Besucher*innen bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen zum Plaudern sitzen. 120 Kleidungsstücke haben ihren Besitzer gewechselt und vier Kisten mit Kleidungsstücken wurden im Anschluss an die Kleiderkammern in Weilburg und Löhnberg gespendet.

Eine tolle Veranstaltung, die eventuell im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Herzlichen Dank an alle Ehrenamtlichen, die bei der Organisation und Durchführung mitgearbeitet haben!

 

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Zum fünften Mal hat am 30. März der Konfirmandentag zum Thema „Segen“ im Evangelischen Dekanat Weilburg stattgefunden.

Über 120 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich einen Tag lang intensiv mit der Frage „Was ist Segen?“ auseinandergesetzt. Die Evangelische Jugendvertretung im Dekanat Weilburg hat, unter Leitung von Dekanatsjugendreferentin Anna da Silva, die aktuellen Konfirmandenjahrgänge zu diesem Tag in die Mehrzweckhalle und die Grundschule in Weinbach eingeladen. 17 Kirchengemeinden sind der Einladung gefolgt, darunter auch vier Kirchengemeinden aus dem Nachbardekanat Runkel.

Segen 2019 Gruppenfoto1 klein

Nachdem sich die Konfirmand*innen am Vormittag intensiv mit der Bedeutung des Segens und des Segnens auseinandergesetzt haben, hieß es am Nachmittag: „Graffiti mal anders!“. In Kleingruppen haben sich die Jugendlichen Symbole für ihr Verständnis des Segens überlegt und diese mit bunten Bändern auf Zäune geknüpft. Insgesamt sind so 27 bunte Zäune mit ganz unterschiedlichen Symbolen entstanden. „Es ist toll, zu sehen, wie kreativ und intensiv sich die Konfis mit dem Thema auseinandersetzen. So sind auf den Zäunen Regenbögen, Sonnen, Kreuze, Fische und auch segnende Hände zu sehen.“, so Gemeindepädagogin Tanja Richter.

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