20150805 164922.2Mit den Fahrrädern legten zwölf Jugendliche und 3 Teamer rund 300 km zurück und entdeckten so den Norden Deutschlands von Husum bis Hamburg.


Von Weilburg aus ging es am Montag, den 27. Juli mit zwei Kleinbussen und einem voll beladenen Fahrradanhänger bei strömenden Regen los nach Husum. Nach 11 Stunden war der Startpunkt für die Fahrradfreizeit endlich erreicht. Die Wettervorhersage lies zunächst nichts Gutes erahnen und so verlief die erste Etappe von Husum nach St. Peter Ording auch im strömenden Regen. Doch Aufgeben gleich zu Beginn kam gar nicht in Frage und so erreichten wir trotz der widrigen Wetterverhältnisse den Zeltplatz in St. Peter Ording. Selbst starke Sturmböen und weggeflogene Zelte am folgenden Tag konnten die gute Stimmung nicht trüben. Die nächste Etappe verlief leider wieder überwiegend im nassen Zustand. Aber daran waren wir inzwischen gewöhnt und so konnte uns auch der teils starke Gegenwind nicht von unserem Tagesziel abhalten. Wir erreichten den Zeltplatz in Büsum und freuten uns, dass sich am nächsten Tag dann doch endlich die Sonne ankündigte. Spätestens bei der Vollmondwattwanderung mit einem traumhaft schönen Sonnenuntergang waren die nassen Klamotten und Strapazen der ersten Tage vergessen. Von da an meinte Petrus es gut mit uns. Sonne und leichter Rückenwind begleiteten uns bei unserer dritten Etappe von Büsum nach Brunsbüttel. Unterwegs besuchten wir die Seehundstation in Friedrichskoog. In Brunsbüttel dann warteten Blockhütten auf uns. Nach einem weiteren entspannten Tag bei strahlendem Sonnenschein kamen wir auf  unserer vierten Etappe nach Kollmar ganz schön ins Schwitzen: 35 Grad und Gegenwind ließen uns schnaufen, doch auch das hielt uns nicht auf. Auf der Strecke kam es in Glückstadt zu einem ersten City Bound-Spiel. Nach einem so heißen Tag ließen wir den Abend am Strand ausklingen– Urlaubsfeeling pur! In dieser entspannten Stimmung gingen die Teamer eine Wette gegen die Jugendlichen ein, welche sie am nächsten Tag bei einem weiteren City Bound-Spiel verlieren sollten. Nach dem Spiel besuchten wir auf Einladung syrischer Flüchtlinge noch die Moschee in Itzehoe, deren Gastfreundschaft uns sehr beeindruckte. Bei unserer letzten Etappe hatten wir zum Abschluss noch einmal perfektes Fahrradwetter. Die Strecke führte entlang der Elbe mit tollen Badebuchten, kleinen Cafés und beeindruckender Landschaft. Am Nachmittag des 05. Augusts erreichten wir schließlich alle ohne Verletzungen unser Ziel: Hamburg! Nachdem die Teamer ihre Wettschulden beglichen haben, indem sie ihre Gesangs“talente“ an den Landungsbrücken unter Beweis stellten, ging es rauf auf den „Michel“. Vom Turm der St. Michaeliskirche genossen wir den Blick über Hamburg. Abends an der Jugendherberge angekommen freuten wir uns auf den nächsten und letzten Tag – diesmal ganz ohne Fahrräder. Am Morgen wurden wir im Hamburg Dungeon zum Gruseln, Schreien und Lachen gebracht. Den Nachmittag genossen wir bei Shopping, Eis schlecken an der Alster und den vielen Eindrücken der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Glücklich und stolz blickten wir am letzten Abend auf die vergangenen 11 Tage zurück und welches Lied könnte die Stimmung dieser Zeit besser verdeutlichen als das umgeschriebene „Auf uns“ von Andreas Bourani!?
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Dekanatsjugendpfarrer Jörg Lange, der uns während der Fahrt mit Proviant versorgt und uns mit tollen Andachten zum Nachdenken über Gott und die Welt angeregt hat. Ein weiterer, herzlicher Dank gilt Hannah Jung, die die Gruppe gemeinsam mit Dekanatsjugendreferentin Anna Fürnstall in jeder Lage bestens begleitet hat.

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