Tagesfahrt zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald
„Erinnern für die Zukunft und gegen das Vergessen“ – unter dieser Überschrift fand am 23. April eine Tagesfahrt des Evangelischen Dekanats Weilburg zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar statt. Unter der Leitung von Gemeindepädagogin Tanja Richter und Pfarrer Jörg Lange machten sich 16 Teilnehmer*innen im Alter von 13 bis 85 Jahren, darunter auch zwei Zeitzeugen, auf den Weg zum Ettersberg, auf dem die NS ab 1937 das Konzentrationslager errichtete, welches am Ende des Zweiten Weltkrieges das Größte auf dem Grund des Deutschen Reiches war. Vor dem Erreichen der Gedenkstätte gab es einen Halt am Mahnmal, welches 1958 zum Gedenken der Opfer durch die Regierung der DDR errichtet wurde. Im Anschluss daran gab es eine Übersichtsführung über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und die noch errichteten Gebäude, bevor danach alle ausreichend Zeit hatten, sich in der ständigen historischen Ausstellung, die sich in der ehemaligen Effektenkammer befindet, über die Geschichte Buchenwalds und das Lagerleben zu informieren. Es war sehr eindrücklich, zu erfahren, unter welchen Umständen Menschen dort leben und arbeiten mussten und welche Qualen sie unter der Führung der NS erleiden mussten. Aus diesem Grund war es wichtig, am Ende des Tages festzuhalten, dass wir als nachfolgende Generationen Lehren aus den Geschehnissen rund um den Zweiten Weltkrieg ziehen müssen. Vor Ort zu erfahren, wie schnell und mithilfe welcher Methoden aus einer Ideologie, einem Wahn, Realität werden kann, wird bei den Teilnehmer*innen noch lange nach dieser Tagesfahrt eindrücklich präsent sein.

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